Auf 75.000 Quadratmetern in Rapperswil-Jona vereint Enea das Baummuseum, ein Arboretum und eine lebendige Arbeitslandschaft zu einem einzigartigen kulturellen Ort, an dem Natur, Landschaftsarchitektur und Kunst in einen lebendigen Dialog treten. Als Freilichtmuseum und Kulturlandschaft macht der Park Bäume, Pflanzen, Texturen und räumliche Strukturen als lebendige Gestaltungselemente erfahrbar – geformt durch Zeit, Pflege und fachliche Expertise.
Im Zentrum des Parks präsentiert das Enea Baummuseum gerettete und ausgewachsene Bäume in Verbindung mit zeitgenössischen Kunstwerken und schafft so eine ruhige, kontemplative Erfahrung von Natur als Kultur. Verwurzelt in nachhaltiger Landschaftsarchitektur und langfristiger Verantwortung lädt das Baummuseum dazu ein, Gärten, Bäume und Kunst nicht als Dekoration zu betrachten, sondern als ein lebendiges, sich stetig entwickelndes Museum von Landschaft, Ökologie und Zeit.
Enea Baummuseum – Fakten & Besucherinformationen
Eröffnung
• Gegründet im Jahr 2010
• Gelegen in einem 75’000 m² grossen Park am Zürcher Obersee in Rapperswil-Jona, Schweiz
• Teil der weitläufigen Anlage von Enea Landschaftsarchitektur mit über 3’000 exklusiven Gehölzen
• Das Baummuseum selbst umfasst rund 50 gerettete, teils über 100-jährige Bäume
Eintrittspreise
• Erwachsene: CHF 15.00
• Gruppen (ab 10 Personen), Studierende, Menschen mit Beeinträchtigung: CHF 12.00
• Führungen: auf Anfrage
Jahreskarte
• CHF 80.00, gültig ab Kaufdatum für 1 Jahr
• Unbegrenzter Eintritt ins Baummuseum
• Für jede verkaufte Jahreskarte werden fünf Bäume über die Plant-for-the-Planet Stiftung Schweiz gepflanzt
Hunde im Baummuseum
• Hunde sind in der Ausstellung erlaubt
• Auf dem gesamten Gelände gilt Leinenpflicht
Öffnungszeiten
März bis Oktober:
• Mo – Fr: 09:00 – 18:00 Uhr
• Sa: 10:00 – 17:00 Uhr
November bis Februar:
• Mo – Fr: 09:00 – 17:30 Uhr
• Sa: 10:00 – 16:00 Uhr
Geschlossen an Sonn- und Feiertagen

KUNST IM BAUMMUSEUM
Das weltweit einzige Baummuseum ist ein aussergewöhnlicher Ort für Gartenliebhaber und Kunstinteressierte. Seit 2013 werden auf der 75‘000 Quadratmeter grossen Parkanlage auch zeitgenössische Skulpturen anerkannter Künstler ausgestellt. Diese Kunstwerke treten in einen subtilen Dialog mit der Gartenanlage und erweitern den gesamtheitlichen Anspruch von Eneas Gestaltungskonzept.
Das auf lange Dauer angelegte Projekt „Kunst im Baummuseum“ lässt die traditionelle Verbindung von Natur und Kunst wieder aufleben. Denn Enzo Enea bringt die im 20. Jahrhundert fast verschwundene Tradition wieder in die Diskussion der Kunstwelt zurück. Die präzise Choreografie der Beziehung von Kunst, Landschaft und Pflanzen erzeugt ein einzigartiges, faszinierendes Raumgefühl und hat einen positiven Einfluss auf das Mikroklima. „Es geht mir nicht um Dekoration, sondern um Integration“, sagt Enzo Enea.
Für dieses leidenschaftliche Projekt werden kontinuierlich äusserst profilierte Vertreter der internationalen Gegenwartskunst gewonnen. Ihre Skulpturen prägen imponierende Raum-, Farb- und Formerlebnisse in unterschiedlichsten Facetten – die Skulpturen heben sich im Baummuseum hoch aufgerichtet gegen den voralpinen Horizont ab oder sie setzen einen aufsehenerregenden Akzent in die präzis kuratierte Gartenlandschaft.
Aktuelle Ausstellung: Sylvie Fleury, Richard Erdman, Jaume Plensa, Sergio Tappa, Claire Morgan, Jean Dubuffet, Cristian Andersen, James Licini, Stella Hamberg, Jürgen Drescher, Izumi Masathoshi, Jérémie Crettol, Nigel Hall, Veronica Mar, Olaf Nicolai, Lilian Bourgeat, John Giorno, Claire Morgan, Ugo Rondinone, Kerim Seiler, herman de vries, Sara Kieffer und Maximilian Prüfer.
Richard Erdman wurde im Mai 2016 von der Universität Vermont, USA mit dem Ehrendoktortitel ausgezeichnet. Der international erfolgreiche Künstler schuf bedeutende Werke wie «Passage» die als grösste, aus einem Block gehauene Skulptur gilt. Enea erkannte die Qualität Erdmans Arbeiten schon früh und gab seinen Werken Fiora, Spira, (Volante) und Sentinel im Baummuseum Raum zur Entfaltung.
Von Basel über Zürich bis nach Venedig hat die begehbare Arena für einen Baum ihren Weg gefunden und wird nun im Enea Baummuseum ihren finalen Platz einnehmen. Dieses Werk von Klaus Littmann wird als Geschenk von der Kulturstiftung Basel H. Geiger an das Baummuseum von Enzo Enea übergeben. Damit bleibt die «Arena für einen Baum» der Öffentlichkeit weiterhin zugänglich und bietet Raum für vielfältige Aktivitäten, die den Wert von Bäumen und der Natur im Dialog mit den Menschen vermitteln. Die «Arena für einen Baum» ist wie ein Same aus der temporären Kunstintervention «FOR FOREST – Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur» von Klaus Littmann hervorgegangen. Waren es in Klagenfurt 299 Bäume, so konzentriert sich bei der «Arena für einen Baum» alles auf einen einzigen Baum. Diese beiden bahnbrechenden Projekte wurden vorgestellt und sendeten eine starke Botschaft für Umweltbewusstsein und nachhaltige Stadtentwicklung.Als Baum der Zukunft wurde für die Arena im Enea Baummuseum die japanische Zelkove ausgewählt. Sie ist ein sehr klimaresistenter, sommergrüner Laubbaum, welcher mit seiner grossen Baumkrone ein angenehmes Mikroklima generiert und genügend Schatten spenden kann. Zelkoven gelten in Grossstädten wie Tokio und New York als sehr robuste Strassenbäume.












Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Linie 995 | Bushaltestelle Buechstrasse West
vom Bahnhof Jona Mo – Sa alle 30 Min. | bis 14.00 Uhr: 04 und 34; ab 14.00 Uhr: 01 und 31
zum Bahnhof Jona Mo – Sa alle 30 Min. | bis 14.00 Uhr: 15 und 45; ab 14.00 Uhr: 18 und 48
100m Fussweg von der Bushaltestelle zum Baummuseum
Linie 622 | Bushaltestelle St. Dionys
vom Bahnhof Rapperswil Mo – So alle 30 Min. | 03 und 33
zum Bahnhof Rapperswil Mo – So alle 30 Min. |15 und 45
1 km Fussweg von der Bushaltestelle zum Baummuseum
Das Fotografieren im Baummuseum ist ausschliesslich für private Zwecke erlaubt. Besten Dank für Ihr Verständnis.
La photographie au Musée de l’Arbre est autorisée exclusivement à des fins privées. Merci de votre compréhension.
Le fotografie nel Museo dell’Albero sono consentite esclusivamente per scopi privati. Grazie per la vostra comprensione.
